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SUMMARY:Politik mit Gefühl - Plädoyer für eine emotions- und ungleichheitssensible politische Bildungsarbeit
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Prof. Dr. Helmut Bremer \nIn der politischen Bildung werden Gefühle häufig in ein gegensätzliches Verhältnis zu Rationalität und Vernunft gesetzt und in ihrer (vermeintlichen) Irrationalität vor allem als störend betrachtet. Aber sollten Gefühle nicht auch als etwas gesehen werden\, das zum „Politischwerden“ und „Politischsein“ dazu gehört und dementsprechend Beachtung findet? Dieser Frage wird im Web-Seminar nachgegangen\, wobei insbesondere darauf geblickt wird\, inwiefern die Relevanz von Gefühlen im Bereich des Politischen mit Ungleichheitsverhältnissen zusammenhängt. Plädiert wird dafür\, beides in der politischen Bildung aufzugreifen\, die dann gleichermaßen emotions- wie ungleichheitssensibel ausgestaltet sein muss. Theoretisch angeschlossen werden kann eine solche Perspektive an Pierre Bourdieus Konzepte von Habitus und politischem Feld. \nProf. Dr. Helmut Bremer ist seit 2009 Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Dort leitet er das Fachgebiet Erwachsenenbildung/ Politische Bildung u.a. mit den Arbeitsschwerpunkten Theorien politischer (Erwachsenen-)Bildung\, soziale Ungleichheit und Habitus im Bildungssystem\, Habitus-und Milieuanalyse und ihre Methoden. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Propaganda oder Aufklärung? Ein kritischer Blick auf „kritische Medien“
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Prof. Dr. Markus Linden \nMit dem Siegeszug des Internets ist auch der Aufstieg sogenannter „Alternativmedien“ verknüpft. Die einen sehen in deren Arbeit ein erhebliches Demokratisierungspotential\, andere warnen vor Verschwörungstheorien\, die über radikalisierte Portale verbreitet werden. Der Vortrag thematisiert die Szene der „Alternativmedien“ vor dem Hintergrund der Corona-Krise und des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Geht es hier um Aufklärung oder um Propaganda? Wie positionieren sich neue „kritische Medien“ in beiden Fällen? Stimmt die Redeweise von der radikalen Querfront? Welche Methoden setzen die Portale ein? Markus Linden beleuchtet diese Fragen anhand ausgewählter „Alternativmedien“ wie z.B. „Rubikon“\, „Nachdenkseiten“ oder „Compact“.  \nProf. Dr. Markus Linden lehrt als außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Trier. Seine Promotion „Politische Integration im vereinten Deutschland“ (2006) und die Habilitation „Einschluss und Ausschluss durch Repräsentation“ (2014) sind als Monographien im Nomos-Verlag erschienen. Linden forscht und publiziert zur „Theorie und Empirie der Demokratie“. Hierbei bilden die digitale Öffentlichkeit und die Geistesgeschichte radikaler Gegenwartsbewegungen aktuelle Schwerpunkte. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Sorgearbeit in der Krise
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Mia Smettan und Frauke Linne \nIn der Pandemie sind die Stimmen all derer sichtbarer geworden\, die unser System am Laufen halten: Für pflegendes Personal wurde geklatscht. Die Doppelbelastung von Personen mit Kindern aufgrund von geschlossenen Bildungseinrichtungen ist sichtbar geworden. Es sind vor allem Frauen\, die zurückstecken und die zusätzliche Care-Arbeit neben ihrer Erwerbsarbeit auffangen. \nDoch diese Sichtbarmachung beschreibt die Zementierung von Ungleichheiten\, die bereits vor der Pandemie Alltag vieler Menschen war. Positive Veränderung\, wie eine Umverteilung von Sorge-Arbeit oder materielle Aufwertung von Pflegeberufen\, bleiben neben kleineren Pflegebonis aus. Im Web-Seminar schauen wir auf die Ursachen für die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit. Ebenso schauen wir auf Alternativen und Forderungen von Feminist*innen und Care-Aktivist*innen\, die sich seit Jahren für eine Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen\, wo Sorgearbeit im Zentrum steht. \nMia Smettan arbeitet im Rahmen des Konzeptwerks zu feministischen und kapitalismuskritischen Themen\, organisiert dazu Veranstaltungen und gibt Workshops. Neben der Arbeit für das Konzeptwerk zerbricht sie sich den Kopf über feministische Bewegungen und Identitätspolitik und diskutiert gern über utopischen Science-Fiction. \nFrauke Linne Frauke sorgt im Fundraising-Team des Konzeptwerk für die nötigen finanziellen Mittel\, um den gesellschaftliche Wandel voranzutreiben. Sie ist feministisch aktiv und setzt sich dabei vor allem gern für die Aufwertung von Care-Arbeit ein oder diskutiert über aktuelles Hiphop- und Popgeschehen. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet.  Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Konstruktiv streiten. Wie mit kommunikativen Strategien auf Verschwörungserzählungen reagieren - Praxisworkshop
DESCRIPTION:Tages-Praxisworkshop mit den „AgR-Stammtischkämpfer*innen“ \nWie kann ich im Face-to-Face-Gespräch Verschwörungserzählungen begegnen?  In diesem Praxisworkshop wollen wir Sprach- und Argumentationsstrategien ermitteln und ausprobieren\, die eine Auseinandersetzung mit Verschwörungsgläubigen auf der Basis gewaltfreier Kommunikation ermöglichen können.  \nTeamer:innenteam der „Stammtischkämpfer*innen“ von Aufstehen gegen Rassismus \nDie Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei\, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. \nBei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname\, vollständige Wohnadresse\, Telefon-Nr und E-Mailadresse \nAnmeldung@fight4solidarity.de
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LOCATION:Bildungsforum – Arbeit und Leben Wuppertal\, Roberstr. 5\, Wuppertal\, 42107\, Deutschland
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SUMMARY:Klassismus in Krisenzeiten
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Dr*in Francis Seeck\, Humboldt-Universität Berlin \nDie Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt und selbst die Art\, wie wir bestattet werden. Klassismus kann sogar lebensbedrohlich werden. Und die längerfristige gesellschaftliche Entwicklung verschärft die sozialen Unterschiede\, die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren immer weiter auseinander. In dem Vortrag wird in diese oft vergessene Diskriminierungsform eingeführt. Es geht zudem um die Fragen: Wie zeigt sich Klassismus in Krisen und was können wir praktisch gegen Klassismus tun? \nDr. Francis Seeck ist Sozialwissenschaftler*in\, Geschlechterforscher*in und Antidiskriminierungstrainer*in. Francis Seeck forscht und lehrt zu Klassismus und sozialer Gerechtigkeit. Im März 2022 erschien die Streitschrift „Zugang verwehrt. Keine Chance in der Klassengesellschaft: wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert“ bei Atrium. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Solidarisch im Konflikt? Demokratie gestalten\, Entscheidungsprozesse aushandeln mit "BETZAVTA" - Methodenworkshop
DESCRIPTION:Zwei-Tages-Workshop mit Heike Gess\, Trainerin für Betzavta und Demokratiebildung\,                                                am 26.08. von 16:00 – ca. 19:30 Uhr und am 27.08.2022 von 10:00 – ca. 18:00 Uhr.  \nLassen sich gesellschaftliche Konflikte solidarisch lösen? Was zeigen Konflikte über demokratisches Miteinander? Wie lässt sich Demokratie solidarisch gestalten? Alltägliche Konflikte stellen unsere Solidarität auf den Prüfstand. Wieviel Widerspruch hält unsere Demokratie aus? Was alltägliche Kommunikation oder unser Umgang mit Konflikten mit Demokratie als Lebensform und mit gelebter Solidarität zu tun haben\, wird durch „BETZAVTA“ erfahrbar\, einem Konzept zur Demokratiebildung\, das vom ADAM-Institut for Democracy and Peace in Israel entwickelt wurde. In diesem Workshop steht die Sensibilisierung für die Schwierigkeiten eines solidarischen und demokratischen Miteinanders und dessen Bedeutung für gesellschaftspolitische Zusammenhänge im Zentrum. Anhand von erfahrungsorientierten Aktivitäten wird das Erlebte mit Blick auf demokratische Werte reflektiert. Dabei zeigt sich\, ob wir in Kommunikations- und Konfliktsituationen Verhaltensweisen wählen\, die im Einklang oder Widerspruch zu unseren eigenen (demokratischen) Werten stehen. \nHeike Gess ist Trainerin für Betzavta\, Demokratiebildung/diversitäts-bewusste Bildung und Anti-Diskriminierung sowie wertschätzende gewaltfreie Kommunikation. \nDie Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei\, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt.  \nBei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname\, vollständige Wohnadresse\, Telefon-Nr und E-Mailadresse \nAnmeldung@fight4solidarity.de
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SUMMARY:Geheime Pläne\, böse Eliten - Verschwörungserzählungen in Krisenzeiten
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Dr. Jan Skudlarek \nVerschwörungstheorien haben in Krisenzeiten Konjunktur. Seit Corona ist das konspirative Denken omnipräsent. Ein Teil der Gesellschaft verteufelt die Politik und verabschiedet sich von der Wissenschaft. Warum das antifaktische und spekulative Denken überhand nimmt\, wo die gesellschaftlichen Gefahren von Verschwörungserzählungen liegen und was wir gegen konspirative Denkweisen tun können – dies alles ist Thema des Web-Seminars „Geheime Pläne\, böse Eliten“ mit Jan Skudlarek. \nDr. Jan Skudlarek ist promovierter Sozialphilosoph\, Publizist und Autor gesellschaftsphilosophischer Bücher. Zuletzt erschien „Wahrheit und Verschwörung“ (Reclam\, 2019)\, davor „Der Aufstieg des Mittelfingers“ (Rowohlt\, 2017) über Meinungsfreiheit und Beleidigungskultur. Momentan arbeitet Skudlarek an einem Buch über die Grenzen individueller Freiheit und den Druck des Kollektivs (erscheint 2023). \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Haltung und Selbstbewusstsein – Freundschaft und Verschwörungsdenken - Praxisworkshop
DESCRIPTION:Tagesworkshop (in Präsenz) mit Christoph Hövel \nViele wurden durch die Pandemie mit Verschwörungsdenken auch im Freundes- und Bekanntenkreis konfrontiert. In diesem Workshop stärken wir gemeinsam die eigene kritische Haltung zum Verschwörungsdenken und schauen differenziert auf verschiedene Phänomene\, die im Rahmen der Pandemie aufgetreten sind – wir  klären Verbindungslinien und Unterschiede von beispielsweise Impfgegnerschaft/-skepsis zum Verschwörungsdenken. Dabei kommen Methoden zum Einsatz\, die einerseits für das Verschwörungsdenken sensibilisieren und andererseits mit Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt werden können\, um eine kritische Haltung gegen das Verschwörungsdenken zu stärken. Weiterhin behandeln wir\, welche Möglichkeiten aber auch Grenzen für den Umgang mit Verschwörungsdenken im Familien- und Bekanntenkreis bestehen.   \nChristoph Hövel ist Bildungsreferent im Salvador-Allende-Haus\, einer Bildungsstätte der SJD – Die Falken und seit 2020 verantwortlich für das über „Demokratie leben!“ geförderte Modellprojekt „#kopfeinschalten – Kritisch gegen Verschwörungsdenken“.  \nDie Teilnahme an dem Workshop ist Kostenfrei\, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt.  \nBei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname\, vollständige Wohnadresse\, Telefon-Nr und E-Mailadresse  \nAnmeldung@fight4solidarity.de
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SUMMARY:„Kreativ gegen Hass\, Hetze und Corona-/Klima-Leugner*innen“ Workshop (muss Corona-bedingt leider ausfallen)
DESCRIPTION:Tages-Methodenworkshop zur theaterpädagogischen Konfliktbearbeitung (in Präsenz) mit Paulina Rinne \nDieser ganztägige Methoden-Workshop animiert die Teilnehmer*innen u.a. mit Methoden des „Theater der Unterdrückten“ dazu\, individuelle\, kreative Formen zum Umgang mit Hass\, Hetze und Verschwörungsdenken sowie mit Corona-/Klimaleugner*innen zu finden. Der Fokus liegt dabei zunächst auf dem intuitiven Imaginieren und Kollektivieren von Ideen. In einem zweiten Schritt werden diese so genannten Schnapsideen oder vagen Vorstellungen geordnet und sortiert\, um sie in einem dritten Schritt zu realisieren. Das besonders Bereichernde an diesem Workshop ist die Verknüpfung von Politik und Theater\, von Kopf und Körper\, von Imagination und Realität. \nPaulina Rinne ist Mitbegründerin und Mitglied der Initiative „Forum geht’s? Initiative für politisches Theater“. Mit „Forum geht‘s?“ zusammen gibt sie Workshops und Seminare mit Methoden des Kreativen Schreibens\, Improvisationstheater\, True Story Telling und dem Theater der Unterdrückten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Alltagssexismus. \nDie Teilnahme an dem Workshop ist Kostenfrei\, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. \nBei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname\, vollständige Wohnadresse\, Telefon-Nr und E-Mailadresse  \nAnmeldung@fight4solidarity.de
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SUMMARY:Sozial-ökologische Mentalitäten und Konflikte in Deutschland
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Dr. Dennis Eversberg \nDie Politik ist sich inzwischen weitgehend einig darüber\, dass sich gesellschaftlich sehr viel ändern muss\, um die vielfachen ökologischen und sozialen Krisenerscheinungen der Gegenwart zu bewältigen. Selbst die Bundesregierung hat sich in inzwischen das Schlagwort „Transformation“ auf die Fahnen geschrieben. Warum aber tut sich hierzulande immer noch (zu) wenig\, obwohl die Herausforderungen immer dringender werden? Der Vortrag zeigt auf\, dass der Umgang mit der sozial-ökologischen Krise in einen gesellschaftlichen Konflikt um das Ob und Wie von sozial-ökologischer Transformation geführt hat\, und untersucht anhand von Umfragedaten den Verlauf dieser Konfliktlinie in der deutschen Gesellschaft. Er unterscheidet verschiedene sozial-ökologische Mentalitäten in der Bevölkerung und zeichnet nach\, wie sich diese im sozial-ökologischen Transformationskonflikt verorten. Dabei wird deutlich\, dass es nicht nur in der Politik\, sondern auch in der Gesellschaft erhebliche Gegenkräfte zu einer ökologischen und sozial gerechten Transformation gibt\, und es lässt sich fragen\, wie diesen begegnet werden kann. \nDr. Dennis Eversberg ist promovierter Soziologe und Leiter der BMBF-Nachwuchsgruppe „Mentalitäten im Fluss. Vorstellungswelten in modernen bio-kreislaufbasierten Gesellschaften“ (flumen) am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Was tun gegen HATE SPEECH und FAKE NEWS?
DESCRIPTION:Tages-Praxisworkshop (in Präsenz) mit Fluky alias DJ Freshfluke\, Referent*in für politische Bildung und Diversity-Trainer*in \nHate Speech und Fake News sind ein politisches und gesamtgesellschaftlich zu betrachtendes Thema. Gezielt wird versucht\, bestimmte gesellschaftliche Gruppen aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. Die Verschränkung mit Rechtsextremismus bedroht die pluralistische Demokratie. \nWas tun? Der Praxisworkshop im Präsenzformat informiert über Hate Speech und die betroffenen Gruppen\, sensibilisiert für die Folgen und aktiviert zu Zivilcourage. Außerdem gibt es konkrete Tipps für gute Gegenrede und Hilfsangebote. Wir diskutieren\, wie wir präventiv agieren können und warum es so wichtig ist\, das Thema Hate Speech in den Blick zu nehmen. \nFluky leitet als Referent*in für politische Bildung seit über 15 Jahren Workshops für Jugendliche und Erwachsene\, hält Vorträge und liebt Online-Seminare. Fluky legt als DJ Freshfluke außerdem in Clubs auf und gibt DJ Workshops. Seit 2019 gehört Fluky zu den freiberuflich aktiven politischen Bildner*innen\, die mit dem Workshop-Konzept der Amadeu-Antonio-Stiftung Seminare zum Thema Hate Speech durchführen dürfen. Seit 2021 ist Fluky ausgebildete Diversity-Trainer*in. Ihre Themen kreisen rund um Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit den Schwerpunktthemen: Hate Speech\, Fake News\, Verschwörungsextremismus\, Rechtsextremismus\, (Anti)Feminismus\, Diversity\, Kinder- und Menschenrechte\, Hiphop\, DJing – und alles in Kombination. \nDie Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei\, für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. \nBei Anmeldung zum Workshop bitte folgende persönlichen Daten übermitteln: Vor- und Nachname\, vollständige Wohnadresse\, Telefon-Nr und E-Mailadresse \nAnmeldung@fight4solidarity.de
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SUMMARY:Widerstand\, Solidarität\, Zusammenhalt im Umbruch
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Prof. Dr. Hans-Joachim Lietzmann \nWas unter „Widerstand“ verstanden wird\, wandelt sich von Epoche zu Epoche\, von Gelegenheit zu Gelegenheit\, von einer Perspektive zur anderen. Auch politisch definiert sich „Widerstand“ je nach politischer Einstellung unterschiedlich. Was für die einen „Widerstand“ ist\, ist für andere „Partizipation“; für wieder andere „Terrorismus“. Traditionell gegen Staatlichkeit und deren Übergriffe gerichtet\, ergreift er auch ganze Nationen im Widerstand gegen andere. Doch auch innergesellschaftlich bildet sich Widerstand zwischen zivilgesellschaftlichen Machtzentren heraus. \nWiderstand kann zur Basis solidarischen Zusammenhaltes werden\, aber auch zur diffamierenden Fremdzuschreibung.  Diese wird zur herabsetzenden Ausgrenzung vom vermeintlichen Mainstream\, aber auch zum Mittel narzistischer\, wichtigtuerischer Selbstinszenierung. Was – also – ist die subjektive und die objektive Realität von „Widerstand“ in Zeiten politischer Krisen\, Pandemien\, klimatischer Umbrüche und gesellschaftlicher Heterogenität?  \nProf. Dr. phil. Hans J. Lietzmann ist Soziologe und Jurist sowie Direktor des Instituts für Demokratie- & Partizipationsforschung [IDPF] an der Bergischen Universität Wuppertal {BUW] und Seniorprofessor für Politikwissenschaften an der BUW. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren in Berlin\, Cambridge/ MA\, Neu Delhi\, Addis Abeba\, Karthoum. Zahlreiche Forschungen zu Demokratie\, Partizipationsverfahren\, zur Europa- und Rechtsstaatspolitik. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:LAUT-SPRECHER: Warum Impfgegner*innen und Klimaleugner*innen so viel Resonanz bekommen
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Prof. Dr. Fabian Virchow \nIn den vergangenen Jahren hat sich an zahlreichen Fragen\, z.B. hinsichtlich des Umgangs mit der Covid-19-Pandemie oder dem Klimawandel\, eine starke Polarisierung der Auseinandersetzung gezeigt. Vormals randständige Sichtweisen haben erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit erfahren\, obwohl/weil (?) sich manche ihrer Vertreter*innen stark radikalisiert haben. Der Vortrag zeichnet wichtige Etappen dieser Entwicklung nach und skizziert maßgebliche Faktoren. \nProf. Dr. Fabian Virchow ist Soziologe und Politikwissenschaftler; seit 2010 ist er an der Hochschule Düsseldorf Professor für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns. Dort leitet er auch den Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA). \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
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SUMMARY:Klima\, Corona\, Krieg: Zivilgesellschaften in Krisen-Zeiten
DESCRIPTION:Web-Seminar mit Nora Freier \nVon der Krise der Demokratie zur Klimakrise\, von der Corona-Krise zum Krieg in der Ukraine – die Liste der gesellschaftspolitischen Krisen unserer Zeit ließe sich beliebig fortsetzen. \nAuf individueller\, aber auch auf gesellschaftlicher Ebene sind Krisen ein immer wiederkehrendes Ereignis. Wenn die Krisen jedoch – ob als Ereignis\, Gegenwartsdiagnose oder Zukunftsprognose – zum Normalfall werden und ihre Auswirkungen im Alltäglichen spürbar\, wird das Altbewährte einem tiefgreifenden Prozess des Wandels unterworfen; dies fordert das institutionelle politische System und die Zivilgesellschaft gleichermaßen in ihrem Handeln heraus. \nIm Web-Seminar sollen sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die verschiedenen Facetten gegenwärtiger Krisen aufgeworfen und ihre zivilgesellschaftlichen Dynamiken\, Auswirkungen und Folgen reflektiert werden: Was machen Krisen mit Zivilgesellschaften und was sind zivilgesellschaftliche Wege aus der Krise? Welche Konzepte und Strategien vermitteln Hoffnung und Zuversicht\, um die gegenwärtigen Krisen gemeinsam und erfolgreich zu bewältigen? \nNora Freier ist Sozialwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Analyse politischer Gesellschaft und aktueller Grundprobleme. Partizipation\, Repräsentation\, Narrative und Emotionen bilden dabei die Schwerpunkte. \nDie Zugangsdaten zum Web-Seminar via Zoom werden nach einer formlosen namentlichen Anmeldung an Anmeldung@fight4solidarity.de am Vortag der Veranstaltung versendet. Weitere Infos zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen finden sich hier.
URL:https://fight4solidarity.de/event/krisen-zivilgesellschaft/
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CATEGORIES:Web-Seminar
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